Impfungen

Schützen Sie Ihr Familienmitglied vor Infektionskrankheiten. Vor der Schutzimpfung sollte der Hund eine Woche zuvor entwurmt werden, damit die Schutzimpfung alle Voraussetzungen zuverlässig erfüllt. Würmer schwächen den Körper, daher lassen Sie vorab eine Kotuntersuchung machen oder geben Sie Ihrem Liebling eine Wurmkur. Gegen was wird da eigentlich geimpft? Und warum jeder sein Tier impfen lassen sollte! Wann kann ich Welpen impfen? Welpen werden in der 8. Woche geimpft und erhalten mit der 12. Woche, also 4 Wochen später die Zweite Impfung plus Tollwut. Danach hat man mit einer einmaligen Impfung im Jahr alles im Griff. Damit es nicht vergessen wird, Schreiben Sie sich den Impftermin am Besten in Ihren Kalender. Staupe, Leptospirose, Hepatitis, Parvovirose, Zwingerhusten und Tollwut. Staupe ist ein Virus der alle Hunde befallen kann, jedoch sind Welpen und Junghunde besonders gefährdet. Die Übertragung findet von Hund zu Hund oder an der Kleidung des Menschen statt. Der Virus ist einige Tage lebensfähig. Gegen was wird geimpft? Es gibt verschiedene Arten der Staupe: Lungenform: Augen- und Nasenausfluss, Atemwegsbeschwerden und Husten, Mandelentzündung Darmform: Erbrechen, Durchfall und Darmentzündung Nervenform: Bewegungsstörungen, Lähmungen, Krampfartige Zuckungen Die Symtome sind: Fieber, gestörtes Allgemeinbefinden, Appetitlosigkeit

Hepatits ist eine ansteckende Leberentzündung. Diese Infektionskrankheit endet meist tödlich. Der Virus kann von Hund zu Hund übertragen werden oder durch Kleidung von Menschen. In der Umwelt ist er lange Beständig. Die Symptome sind: Durchfall, nervöse Störungen und Entzündungen des Rachens.

Parvovirose ist hochansteckend. Der Erreger kann Monatelang in der Umgebung überleben. Die Übertragung kann von Hund zu Hund oder von Mensch bzw Gegenständen erfolgen. Die Symptome sind: Durchfall (oft blutig und stinkt), Erbrechen und Magen Darm Störungen. Der Verlauf dieser Krankheit endet oft schnell tödlich. Manchmal innerhalb von wenigen Stunden. Zwingerhusten: Eine Infektionskrankheit der Atemwege. Es sind Viren und Bakterien beteiligt. Die Übertragung: Auf Hundeausstellungen, Hundeplätzen, Ansteckung über Zwingerkontakt, in Tierpensionen Symptome: Entzündung der Bronchien, bellender Husten und Kehlkopfentzündung Leptospirose ist eine bakterielle Infektionskrankheit, man sagt auch Stuttgarter Hundeseuche. Übertragen durch andere Hunde, Infektion über Mäuse und Ratten oder verunreinigte Gewässer (Teiche, Tümpel oder Gräben) Symptome sind: Schwäche und Müdigkeit, Nierenentzündung, Erbrechen und Durchfall, Gelbsucht Die Krankheit ist auch auf dem Menschen übertragbar. Tollwut: Die Virusinfektion verläuft immer tödlich. Hauptüberträger sind Fledermäuse und Füchse. Durch den Biss eines infizierten Tieres wird die Krankheit übertragen. Auch über Augen und Mund kann die Krankheit übertragen werden. Symptome: Schreckhaftigkeit, verändertes Verhalten, Lichtscheue, Speichelfluss, Beiß- Kratzwut Lähmungen treten kurz vor dem Tod ein. Bei einem ungeimpften Hund kann das Veterinäramt sofort die Tötung bei einem Verdacht veranlassen. Ist der Hund geimpft, kann er in Quarantäne gehalten werden. Ohne Tollwutimpfung darf man nicht ins Ausland reisen!