Hunde baden.

Manchmal muss es einfach sein, denn beim Spaziergang hat es Ihrem Schatz so gut gefallen in den Tümpel zu gehen oder wie ein Wilder durch den Matsch zu toben. Da hilft jetzt nur noch ein Bad. Hunde sollten nicht zu oft gebadet werden. Die Haut des Hundes hat einen natürlichen Schutzfilm gegen Schmutz. Die Haut erholt sich nach 6 Wochen. Sie sollten lieber versuchen den Schmutz heraus zu bürsten und nur wenn nichts mehr zu machen ist, den Hund baden.


Ab in die Wanne

Es geht einfach nicht anders und Ihr Vierbeiner braucht ein Vollbad. Im Sommer können Sie Ihren Vierbeiner natürlich auch draußen im Garten abduschen.
Gerade bei großen Hunden wird es nicht so einfach das Tier in die Wanne oder Dusche zu bekommen. Nicht alle Hunde lieben Wasser, das kommt noch erschwerend hinzu…
Bereiten Sie jetzt erst einmal Ihr Bad vor. Sie brauchen Handtücher und Shampoo. Für langhaarige Hunde, wie Bolonkas z.B. benötigen Sie auch eine Bürste.
Legen Sie sich alles bereit, was Sie brauchen. Für langhaarige Hunde brauchen Sie nach dem Bad einen Fön zum trocknen.
Damit Ihr Hund in der Wanne nicht rutscht, können Sie einfach ein Handtuch mit in die Wanne legen.
Sorgen Sie auf jeden Fall für eine angenehme Wassertemperatur.


Hund baden, ohne Stress
Es ist wie mit Babys… bloß keinen Stress,… bleiben Sie ruhig, denn es überträgt sich auf Ihren Hund, wenn Sie Hektik ausstrahlen.
Gerade bei Welpen und jungen Hunden ist es wichtig das Sie cool bleiben!
Halten Sie die Dusche nicht gleich direkt auf den Hund, sondern fangen Sie langsam an den Beinen an und arbeiten sich dann hoch auf den Körper.
Ist der Hund komplett nass, können Sie ihn mit einem Hundeshampoo einschäumen. Am Kopf sollte man immer etwas vorsichtiger arbeiten. Auch der empfindliche Bart darf eingeschäumt werden. Am Kopf kann man auch mit einem Waschlappen arbeiten.
Der Hundekörper wird dann wieder abgebraust.
Nun arbeiten Sie mit einem guten Conditioner, welcher auf das Hundehaar abgestimmt ist. Massieren Sie die Pflege gut in das Fell ein und bürsten Sie an den Stellen, an denen es evtl. von Verfilzungen betroffen ist.
Spülen Sie Ihren Hund gut ab, dass keine Rückstände der Mittel auf dem Hund verbleiben.


Nasser Hund

Ihr nasser Hund kann in der Badewanne gut abgetrocknet werden. Rubbeln Sie nicht wie wild über das Fell, denn das Haar kann dadurch brechen und verfilzt. Drücken Sie das Handtuch auf dem Körper, so dass das Handtuch das Wasser des Fells aufnehmen kann ohne zu rubbeln.
Bei langem Fell ist nun föhnen angesagt. Heben Sie Ihren Hund aus der Wanne und stellen Sie ihn vor sich auf den Boden. Bei kleinen Hunden
sollten Sie sich am besten auf den Boden setzen um den Hund besser föhnen zu können.
Bei einem Welpen oder jungen Hund, lassen Sie zuerst den Föhn ausgiebig beschnüffeln und halten Sie ihn dann bevor Sie ihn anmachen erst weg vom Hund, so dass er sich an die Lautstärke gewöhnen kann.
Dann fangen Sie an den Beinen an den Hund trocken zu föhnen. Auf kleiner Stufe, bis ihr Hund sich daran gewöhnt hat. Achten Sie auf die Temperatur und halten Sie eine Hand am Hund um ihn nicht zu verbrennen.
Arbeiten Sie sich langsam über den Hund bis er trocken ist.
Danach wird Ihr Hund gut durchgebürstet und gekämmt.


Zureden ja- Bemitleiden nein

Generell gilt, dass Sie Ihren Hund bei neuen oder ungewöhnlichen Sachen zur Seite stehen dürfen und natürlich auch mal gut zureden dürfen,
aber bitte nicht dauerhaft auf ihn einreden und Ihn bemitleiden. Dadurch bestärken Sie nur die Unsicherheit oder bilden Ängste.