HALTUNG

AUSSTATTUNG

Ein Hund braucht mehr als nur Futter und Wasser!
Ähnlich wie bei einem Säugling, braucht auch ein Welpe oder auch ein älterer Hund eine sogenannte Erstausstattung.

Ausstattung:
Geschirr
Halsband
Leine
Schlafplatz ( Hundebett oder Körbchen)
Transportbox
Napf für Wasser und Futter
Decke
Bürste und Kamm
Spielzeug
Futter


RÄUMLICHE ANFORDERUNGEN

Ein Hund braucht Platz. Je Größer der Hund, um so mehr Platz benötigt er.
Der Hund sollte eine Rückzugsmöglichkeit haben, gerade wenn Kinder im Haushalt sind. In seinem Körbchen an einem ruhigeren Ort oder eine Ecke des Zimmers sollte er einen Platz haben an dem er seine Ruhe haben kann, wenn er möchte.


 ZEITLICHE ANFORDERUNGEN

Ein Hund benötigt Zeit. Vor der Anschaffung des Hundes sollte gut überlegt sein, ob Sie dem Hund gerecht werden können.
Die Vierbeiner sollten nie länger als 4-5 Stunden am Tag alleine bleiben. Je nach Rasse brauchen Hunde mehr oder weniger Auslauf und individuelle Beschäftigung.  Je nach Rasse sollte Hunde gefördert werden und der Mensch sollte sich vorher genau überlegen, ob die Rasse auch passt.


NOTWENDIGE VERSICHERUNGEN

Gesetze zur Hundehaftpflichtversicherung in den einzelnen Bundesländern

Hundebesitzer können für einen Schaden, den ihr Vierbeiner verursacht, unbegrenzt in die Haftung genommen werden. Viele Hundehalter entscheiden sich daher freiwillig für eine Hundehaftpflichtversicherung. In einigen Bundesländern ist eine entsprechende Police für bestimmte Hunderassen oder sogar für alle Hunde aber auch gesetzlich vorgeschrieben.

Die Hundehaftpflichtversicherung schützt Hundebesitzer vor erheblichen Kosten, wenn der eigene Hund anderen einen Schaden verursacht. Da Tierhalter laut § 833 Bürgerliches Gesetzbuch für alle Schäden, die ihr Tier anrichtet, haftbar gemacht werden können, bietet sie einen wichtigen Schutz für jeden Hundehalter. Sobald Dritte Schadensersatzansprüche stellen, greift die Police und bewahrt den Hundebesitzer vor hohen finanziellen Forderungen. Obwohl der Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung für jeden Hundehalter empfehlenswert ist, wird er nur in einigen deutschen Bundesländern durch das jeweilige Landesrecht vorgeschrieben. Eine Versicherungspflicht für Hunde jeder Rasse gilt zurzeit in Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. In anderen Bundesländern ist die Hundehaftpflichtversicherung nur für Besitzer von Kampfhunden vorgeschrieben.

Hundehaftpflicht als gesetzliche Vorschrift

Aktuell ist die Hundehaftpflichtversicherung in fünf Bundesländern für alle Hundebesitzer gesetzlich vorgeschrieben. Jeder Hundeliebhaber, der in den Großstädten Berlin und Hamburg sowie in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen einen Hund halten möchte, ist durch das geltende Landesrecht zum Abschluss einer entsprechenden Versicherung verpflichtet. Spätestens, wenn der betreffende Hund drei bzw. sechs Monate alt ist, muss der Besitzer der zuständigen Behörde einen Versicherungsnachweis vorlegen können. Andernfalls erhält er keine Erlaubnis für das Halten seines Hundes und riskiert ein hohes Bußgeld.

Mindestversicherungssummen bei der Hundehaftpflicht

Das jeweilige Hundegesetz schreibt den Besitzern von Vierbeinern eine Mindestversicherungssumme bei der Hundehaftpflichtversicherung vor. In Berlin und Hamburg wird eine Haftpflichtversicherung zur Deckung der durch den Hund verursachten Personen- und Sachschäden über eine Mindestdeckungssumme von einer Million Euro je Versicherungsfall verlangt. Das Landesrecht von Sachsen-Anhalt sieht zusätzlich eine Mindestversicherungssumme von 50.000 Euro für sonstige Vermögensschäden vor. In Niedersachsen müssen Hundehalter eine Mindestversicherungssumme von 500.000 Euro für Personenschäden und 250.000 Euro für Sachschäden abschließen, in Thüringen ist eine Mindestversicherungssumme in Höhe von 500.000 Euro für Personenschäden und 250.000 Euro für sonstige Schäden vorgeschrieben.

Versicherungspflicht für gefährliche Hunde

In den übrigen Ländern der Bundesrepublik ist die Hundehaftpflichtversicherung nicht für alle Hundehalter gesetzliche Pflicht. In den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Schleswig-Holstein erhalten die Besitzer solcher Hunde, die in dem jeweiligen Bundesland als gefährlich eingestuft werden, erst dann eine Erlaubnis zur Haltung des Tieres, wenn sie der Behörde eine Hundehaftpflichtversicherung vorlegen können. Einzig in Mecklenburg-Vorpommern gibt es zurzeit keine entsprechende Versicherungsvorschrift für Kampfhundehalter.