Gute Hundeschule finden.

Was macht eigentlich eine gute Hundeschule aus ?

Als ich mit meinem Dobermann spazieren war, traf ich auf eine französische Bulldogge, „Emma“ mit Ihrem Frauchen.
Mein Dobermann findet Bullys immer ganz lustig und freut sich, wenn er mal auf Eine trifft. Emma läuft auf uns zu und hat Interesse mit meinem großen „Schaf“zu spielen. Emmas Frauchen gerät in Panik und schreit Emma in einem panischen Ton an: EEEEÄÄÄÄÄÄÄmmmmaaaaaaa, komm her!
Ich spreche die Frau an und sag ihr, das wir die Zwei gern spielen lassen können, denn mein Hund geht vorsichtig mit kleinen Hunden um.
Emma darf nicht spielen mit großen Hunden, sagt die Besorgte. Ich denke gleich an Gelenkschäden, die Ihre Bullyhündin evtl. haben könnte oder ähnliches. Aber daran liegt es nicht. Emma darf nicht mit großen Hunden spielen. Emmas Frauchen geht mit Ihrem Hund in eine Hundeschule und dort hat man ihr erklärt dass es viel zu gefährlich sei, wenn große Hunde mit Kleinen spielen. Außerdem mögen viele große Hunde keine Bulldoggen, auf Grund des Grunzens.
Emma wurde in der Zwischenzeit an die Leine genommen und Frauchen ruft in einer Tour: Emma „Sitz“, Emma komm her, Emma!
Das Frauchen von Emma erzählt mir, dass Sie in eine Hundeschule geht ein paar km von Ihrem Wohnort entfernt. Sie schwärmt mir von dieser Hundeschule vor.
Die Hundetrainerin sei so nett und das Sie dort die Hunde spielen lassen und das sich die Hundebesitzer unterhalten, beim gemeinsam Kaffee trinken.


Gute Erziehung- oder Kaffeeklatsch?

Ich frage Emmas Frauchen nochmal, ob die Hunde nicht ohne Leine eine Runde spielen dürfen, aber Emma darf nicht weil Sie in der Hundeschule bislang keine großen Hunde kennen gelernt hat. Sie vertritt die Meinung, dass große Hunde zu wild spielen. Ihre Hundetrainerin sei der gleichen Meinung. Es wäre zu gefährlich, große Hunde mit kleinen Hunden spielen zu lassen. Schade, finde ich!
In jeder Hundeschule, sollten auch kleine Hunde mit großen Hunden spielen dürfen und sich gegenseitig kennen lernen.
Es muß natürlich nicht gleich ein junger, wilder und ungestümer Hund sein. Es gibt doch auch nette, ruhige große Vertreter!


Ein guter Hundetrainer/ Hundetrainerin.

 

Dieser sollte fachlich ausgebildet sein.
Ein Trainer sollte Zeit, die fachlichen Kenntnisse und viele Ruhe mitbringen.
Er sollte sich regelmäßig weiter fortbilden.
Hundetrainer ist ein Beruf und kein Hobby!
Eine qualifizierte Ausbildung ist da absolut notwendig.
Auch wenn Ihre Nachbarin erklärt, wie nett Ihre Bekannte (Hundetrainerin) ist, machen Sie sich lieber selber ein Bild!
Lassen Sie sich Unterlagen des Trainers zeigen, ob er befähigt ist und Kenntnisse hat, Hunde zu trainieren.
Kleine und große Hunde in der Welpenstunde sollten getrennt sein! Aber ein großer ruhiger Hund kann auf jeden Fall mal mit in die Stunde genommen werden, damit die kleinen Rassen auch den Umgang mit den „Großen“ kennen lernen.
Manchmal lohnt es sich, ein paar Km mehr zu fahren, um Ihnen und Ihrem Hund eine gute Ausbildung zukommen zu lassen.